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Schwerpunkt des Monats   
Liebe Leserin,
    Lieber Leser,

Sie finden auf dieser Seite die Beiträge aus unserer Reihe Schwerpunkt des Monats.

Schwerpunkt des Monats 11/2009
Das Histaminintoleranzsyndrom
Prof. Dr. med. L. Klimek, Wiesbaden Das Histaminintoleranzsyndrom ähnelt in der Symptomatik der allergischen, IgE-vermittelten Reaktion. Die betroffenen Patienten, meist Frauen mittleren Alters, leiden z.B. unter Kopfschmerzen und Fließschnupfen, insbesondere nach dem Verzehr histaminreicher Nahrungsmittel, dem Genuss alkoholischer Getränke oder der Einnahme bestimmter Medikamente. Neben diesen Symptomen sind ebenfalls lebensbedrohliche anaphylaktische Reaktionen zu beobachten. Der vorliegende Artikel beschreibt die biochemischen Prozesse und zellulären Hintergründe des HIS und die diagnostischen und therapeutischen Verfahren auf. Unser Ziel ist es, die Aufmerksamkeit auf dieses oft unerkannte Krankheitsbild zu lenken und zu einem vertieften immunologischen Verständnis beizutragen.
Schwerpunkt des Monats 09/2009
Therapie der Hepatitis B und Hepatitis C – neue Leitlinien
Jörg Petersen und Peter Buggisch, Leberzentrum Hamburg im IFI Institut für Interdisziplinäre Medizin an der Asklepiosklinik St. Georg. Etwa eine Million Menschen ist in Deutschland nach Schätzungen mit den Hepatitisviren B oder C infiziert. Von diesen ist bislang allerdings nur eine Minderheit identifiziert und noch weniger sind bislang adäquat therapiert. Zum diesjährigen Welthepatitistag (19.05.) gab es daher eine konzertierte Aktion vom nationalen Kompetenznetzwerk Hepatitis, der Deutschen Leberstiftung, und von Patientenselbsthilfegruppen wie der Leberhilfe eV, mit Unterstützung der pharmazeutischen Industrie, um verstärkt auf eine bessere Erkennung und Behandlung chronischer Hepatitiden hinzuarbeiten. In diesem Zusammenhang möchten wir Ihnen an dieser Stelle die neuen Therapieleitlinien für die Behandlung der Hepatitis B und C vorstellen, die zu einer breiteren Diagnostik und früheren Therapie auffordern.

Schwerpunkt des Monats 08/2009
Von der Frühzeit bis in die Hightech-Ära: Steinbehandlung gestern und heute
Die Behandlung des Steinleidens ist so alt wie die ärztliche Tätigkeit selbst. Schon das erste überlieferte medizinische Schrifttum der Menschheit aus dem Alten Ägypten berichtet u.a. von der Therapie der Nierenkolik. Die Blasensteinbehandlung nach Celsus aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. fand bis weit in die Neuzeit hinein Anwendung. Erst die Etablierung endoskopischer Zugangswege und vor allem der extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie (ESWL) im 20. Jahrhundert revolutionierte die Therapie der Urolithiasis. Der folgende Beitrag stellt die Entwicklung der Steinbehandlung von den Anfängen bis zu den aktuellen Verfahren dar.
Schwerpunkt des Monats 08/2009
Systemische Therapie fortgeschrittener urogenitaler Krebserkrankungen
W. Otto, G. Lotter, R. Ganzer, A. Borchardt, S. Denzinger, Onkologische Sprechstunde der Klinik und Poliklinik für Urologie der Universität Regensburg. Nach Harnblasen-, Prostata-, Penis- und Hodenkarzinom steht diesmal die systemische Behandlung des metastasierten Nierenzellkarzinoms im Mittelpunkt unserer Serie zu üblichen Therapieschemata von fortgeschrittenen urologischen Tumoren. Lange Zeit waren keine wirksamen Medikamente für das metastasierte Nierenzellkarzinom bekannt. Die Etablierung antiangiogenetischer Therapieansätze hat sich inzwischen als eine wirkungsvolle Behandlungsform dieser Erkrankung erwiesen.
Schwerpunkt des Monats 07/2009
Von der Allerweltskolik zum komplexen Polytrauma: Diagnostik und Therapie von Notfallerkrankungen des Harntrakts
Das Spektrum von Notfallsituationen des Harntrakts ist so vielgestaltig wie das Fach Urologie selbst. Neben Folgeerscheinungen urologischer Grunderkrankungen wie Flankenkoliken bei Urolithiasis oder akute Harnverhaltungen als Zeichen eines ausgeprägten Benignen Prostatasyndroms sehen sich die Notfallambulanzen urologischer Kliniken auch mit anderen Akutereignissen wie Verletzungen urogenitaler Organe im Rahmen von Polytraumen konfrontiert.
Schwerpunkt des Monats 04/2009
Nahrungsmittelallergie: Eine Übersicht
L. Klimek, Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden. Unverträglichkeitsreaktionen nach Nahrungsaufnahme werden gemäß dem Positionspapier der Europäischen Akademie für Allergologie und klinische Immunologie (EAACI) nach pathogenetischen Gesichtspunkten eingeteilt (1, 2). Psychische Aversionen auf Lebensmittel und psychosomatoforme Störungen, z.B. im Rahmen des sogenannten «Klinischen Ökologie-Syndroms» oder der «Idiopathischen umweltbezogenen Intoleranzen» (Synonym: «MCS»: «multiple chemical sensitivity»), müssen vom Begriff Lebensmittelallergien oder -intoleranzen abgegrenzt werden, da sich die vermeintliche krankhafte Rolle von Nahrungsmitteln oder Nahrungsmittelzusatzsstoffen bei diesen Pathologien heute mit keiner wissenschaftlichen Methode untermauern lässt (3, 4).